Die drei Generationen Max Greger
mit Band & Gast: Hugo Strasser / D
Max hoch drei
Was am 2. April 2006 als Geburtstagsüberraschung für Max Greger sen. in der Philharmonie in München begann und während einer Tournee weiter ausgebaut wurde, findet in der aussergewöhnlichen Produktion «Drei Generationen Greger» ihren vorläufigen Höhepunkt. Wenn Vater, Sohn und Enkel gemeinsam auf der Bühne stehen, ist das nicht alltäglich, insbesondere wenn alle drei Max Greger heissen.
Zurück zum Anfang: Max Greger senior – der Max Greger – feierte am 2. April 2006 seinen 80. Geburtstag. Und das nicht etwa zu Hause im Familienkreis, wie man vielleicht ob des Alters vermuten möchte, sondern im Rahmen eines Jubiläumskonzertes in der Philharmonie München. Neben den Swing-Legenden Paul Kuhn und Hugo Strasser, mit denen Max Greger sen. regelmässig unterwegs ist, traten dort auch erstmals Max Greger jr. (*1951) und Max Greger jr. jr. (*1982) gemeinsam mit dem Senior auf. Mit überwältigendem Erfolg. Die drei Gregers fanden daran so viel Freude, dass seither Auftritte von Opa, Sohn und Enkel keine Seltenheit mehr sind.
Max Greger sen. führte stets ein Leben voller Musik. 1948 gründete er sein erstes Sextett mit herausragenden Musikern, u.a. mit Hugo Strasser. 1959 spielte er als erstes westliches Orchester umjubelte Konzerte in der Sowjetunion. 1963 stellte er für das ZDF ein Spitzenorchster zusammen und sorgte von da an über Jahre hinweg bei allen grossen TV-Shows für den richtigen Ton. Seit 2000 ist er mit dem Programm «Swing-Legenden» unterwegs. Das Programm 2009 (mit Hugo Strasser, den Kessler-Zwillingen und Bill Ramsey) war eine Hommage an die grossen Swing-Orchester mit ihren unvergesslichen Klassikern. Auch im reifen Alter von «80 plus» ist Max Greger in den grossen Konzertsälen zu Hause. Musikalisches Können gepaart mit einer gehörigen Portion Charme und Esprit zeichnet den leidenschaftlichen Musiker aus.
Max Greger jr. wurde in München geboren und startete seine ersten Klavierversuche im Alter von fünf Jahren. Während des klassischen Musikstudiums arbeitete er bereits als Studiomusiker und Jazzpianist. 1970 musste Max jr. im Alter von 19 Jahren spontan für den erkrankten Pianisten der legendären Max Greger Big Band einspringen und war von diesem Tag an neun Jahre festes Mitglied im Orchester seines Vaters. Neben seiner international erfolgreichen Tätigkeit als Pianist, Komponist und Arrangeur leitet Max Greger jr. mehrere Jazzformationen mit verschiedensten Stilrichtungen vom Blues, Swing, Mainstream bis hin zum Souljazz. Zusammen mit seinem Vater, mit dem er bestens harmoniert, tritt er bei vielen Swingkonzerten auf. Max Greger jr. ist ein überaus einfühlsamer Pianist und Sänger, der den Jazz mit der für ihn charakteristisch swingenden Spielweise interpretiert.
Max Greger jr. jr. wurde wie Vater und Grossvater in München geboren. Seit dem Kindesalter erhielt er klassischen Klavier- und Gitarrenunterricht. Als Schüler des Gymnasiums Oberhaching wirkte er bereits in Chor, Big Band und Theater mit und erlebte als Musicaldarsteller seine ersten Bühnenerfolge. Mit Beginn seines Jurastudiums erfolgten die ersten grossen Auftritte mit Max. sen. und Max jr. Seine starke Bühnenpräsenz und sein Talent als Sänger bewies er u.a. bei der Tournee anlässlich des 80. Geburtstags seines Grossvaters, bei der er zusammen mit der SWR Big Band auf den renommiertesten Bühnen Deutschlands auftrat. Derzeit ist er mit eignen musikalischen Projekten on tour.
Max Greger sr.: tenorsax
Max Greger jr.: piano, vocal
Max Greger jr. jr.: guitar, vocal
Mini Schulz: bass
Max Kinker: drums
Hugo Strasser: clarinet (guest)
Jazz Tage Lenk
Sa. 10. Juli, 20.30 Uhr, Kronenplatz

