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26 Dez

Duke Ellington

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Duke Ellington wurde 1899 in Washington D.C. geboren als Edward Kennedy Ellington. Der Beiname Duke entstand aufgrund seiner Eleganz als Musiker. Er war der Sohn eines ehemaligen Buttlers im Weißen Haus, weswegen er eine besonders gute Erziehung und Ausbildung genießen durfte.

Von seinem Vater bekam Duke Ellington Unterricht in Erziehung und daneben auch Klavierstunden, welche Ellington nicht besonders viel Freude bereiteten. Er fand in seinen frühen Kindheitsjahren noch keinen Zugang zur Musik. Dieses Interesse kam erst viel später, als er 17 Jahre alt war.

In James P. Johnson fand er sein großes Musikervorbild. Als Bandleader und Keyboarder hatte Duke Ellington seine ersten öffentlichen Auftritte in einer Band, in der er sich mit viel Eifer auch um die Akquise der Auftritte kümmerte. Sein großes Ziel war es, durch diese Auftritte Geld für einen Umzug in die Musikermetropole New York zusammen zu sparen. Er hatte den Entschluss gefasst, den Weg zum professionellen Musiker einzuschlagen
Von dem ersparten Geld, konnte er sich tatsächlich den ersehnten Umzug nach New York leisten. Ellington gründete dort Anfang der 1920ger Jahre eine neue Band namens „Washintonians“. Sie bekamen Auftritte in Clubs und auf öffentlichen Veranstaltungen, wo sie Tanzmusik spielten und damit ausnehmend positive Reaktionen vom Publikum ernteten.

Die Großen der Musikerszene wie King Oliver wurden auf Ellington aufmerksam. Aus seiner kleinen, unbedeutenden Band wurde das „Duke Ellington Orchestra“. Duke Ellington komponierte nun auch eigene Songs und war in seinen Kompositionen sehr experimentell. Ab 1933 durchbrach er die Grenzen Amerikas und tourte mit seinem Orchester durch Europa. Er fiel hier vor allem durch seine Fingerfertigkeit am Klavier auf.
Als Musiker galt Duke Ellington als schwierig, besonders für seine Bandkollegen. Seine große Experimentierfreudigkeit in Melodie und Rhythmus stellte sie immer wieder vor große Herausforderungen. Genau das war es aber, was die Begeisterung des Publikums für Ellington weckte, gleichzeitig aber auch den Konflikt gegenüber dem klassischen Jazz entflammte. Die Jazzmusiker warfen ihm durch seine experimentelle Musik Abkehr von dieser Musikrichtung vor.

Trotz aller Widrigkeiten wurde Ellington von seinem Publikum geliebt und 1965 für den Pulitzer-Preis nominiert. Trotzdem er nicht gewann, wurde er 4 Jahre später von Präsident Nixon für sein Lebenswerk geehrt. Duke Ellington starb 1974 an einer Lungenentzündung und ging als eine Legende in die Jazzgeschichte ein.

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