Michael Bublé
Michael Bublé, 1975 geboren, sah 2003 das erste Mal ein eigenes Album in den Musikcharts. Musikalisch geprägt wurde er durch die Jazz-Platten seines Großvaters, der ihm Freund und enger Vertrauter war. Obwohl dieser Musikstil seiner Generation fremd war, fand Bublé im Jazz seine eigene Musikrichtung und wurde durch den Großvater ermutigt, die Standards des Jazz zu erlernen.
Michale Bublé gewann bereits mit 17 Jahren erste Preise, trat in Talentshows auf und wurde auch zunehmend als Sänger auf Hochzeiten gebucht. Auf einer von diesen Hochzeiten spielte Bublé eine eigene Version von Kurt Weills Mackie Messer, durch die ein Plattenlabel auf ihn aufmerksam wurde. Im Jahr 2000 bekam Bublé seinen ersten Plattenvertrag und begann 2001 mit der Aufnahme seines ersten Musikalbums. Dieses wurde 2003 fertig gestellt und trug seinen Namen. Dieses Album wurde ein großer Chart-Erfolg in den USA, Großbritannien und Australien. Es entstanden daraus zahlreiche Single-Auskopplungen.
2004 wurde das Album zum Album des Jahres nominiert, gewann aber nicht. Nach weiteren Veröffentlichungen gelang Michale Bublé mit seinen ganz eigenen Jazz-Interpretationen der Aufstieg in den Mainstream. Sein zweites Album „It’s time“ erreichte weltweit Platzierungen in den Top Ten der Musik-Charts. Er kombinierte darin klassische Jazz-Stücke mit neuen und aktuellen Musikstilen.
Bis heute sind zahlreiche weitere Alben entstanden. Bublé spielte bereits an der Seite von großen Schauspielern in Filmen mit und komponiert Filmmusik.